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TESTBERICHT zu Enslaved - Odyssey to the West
  • Eine japanische Legende wird neu erzählt. Begleitet Trip und Monkey auf ihren Weg in die Freiheit und lüftet das Geheimnis ihrer Welt!

    Enslaved - Odyssey to the West | Kategorie: GAMES

    26/10/10 @ 20:09 | Diskutiere jetzt mit!

    Trip und Monkey auf ihren Weg in die Freiheit und lüftet das Geheimnis ihrer Welt! 

    [1] Review:

    Es ist dunkel. Ein Frachtschiff fliegt durch die Lüfte. Darin befinden sich Kapseln, wo Personen eingesperrt sind. Plötzlich springt eine Kapsel auf und eine Frau flüchtet. Im Schiff kommt es zu Störungen und durch eine Explosion werden weitere Kapseln geöffnet. Ein Mann flüchtet und verfolgt die Frau. Beide schaffen es zu fliehen, jedoch ist die Frau nicht sehr kooperativ und verpasst ihm ein Kopfband, mit dem sie seine Gedanken kontrolliert. Sie lässt ihn am Leben und dafür soll er sie in ihre Heimat bringen. Eine Reise mit einer ungewöhnlichen Freundschaft beginnt.

    ICO 2.0
    Das erste, an was man bei diesem Spiel denkt, ist ICO. Ein Junge, der gemeinsam mit einem Mädchen durch eine Burg flieht und ihr dabei Befehle erteilen kann, während er darauf achten muss, dass ihr nichts passiert. Enslaved stellt die erwachsene Version des Spiels dar. Trip ist die junge Frau, welche technisch sehr begabt ist, jedoch ist sie zeitgleich auch sehr ängstlich, vor allem vor Fremdem. Sie lebt in einer Kolonie, welche abgeschottet von der eigentlichen Welt existiert. Sie halten sich stets von äußeren Einflüssen fern. So ist sie alleine auch dem Tod ausgeliefert.

    Monkey ist ein Einzelkämpfer. Er hat sein gesamtes Leben alleine verbracht und ist auch durch unbekannte Misstände auf dem Sklavenschiff gelandet. Er macht sich keine Sorgen um sich, aber auch nicht um andere. Trip sieht diesen Vorteil in ihm und mit Hilfe eines Sklaven-Kopfbandes verschafft sie sich seine Hilfe. Ihr steuert Monkey und müsst auf eure Partnerin Trip aufpassen.

    Laufen, ablenken, upgraden
    Dies sind in etwa die wichtigsten Aufgaben von Trip und zeitgleich auch die Befehle, die man ihr erteilen kann. Da sie technisch top ist, kann sie Monkey´s Repertoire auch upgraden. Mit Monkey erteilt ihr die jeweiligen Befehle. Trip hat z.B. einen Ablenkungsstrahl, mit dem sie die Gegner auf sich zieht. Dies verschafft Monkey Zeit, sich heranzuschleichen und die bösen Mechs zu erledigen. Im Laufe des Spiels kommen weitere Befehle dazu.

    Buntes New York in Trümmern
    Interessant ist auch das Setting des Spiels. Man weiß nicht, in welcher Zeit die Handlung spielt. Klar ist aber, dass man sich in New York befindet, welches vollständig zerstört wurde. Jedoch wissen die Charaktere nicht, dass es diese Stadt ist, noch was die für uns alltäglichen Institutionen wie ein Kran oder ein Theater darstellen. Es ist also unklar, was mit New York passiert ist, weshalb Mechs Menschen versklaven und was die Vergangenheit von Trip und Monkey ist.

    Abwechslungsreiche Gestaltung
    Die Grafik ist aber sehr gut und gibt eine sehr detailliete Stadt wieder. Die zerstörte Stadt wirkt unglaublich authentisch und schafft mit der aufblühenden Natur ein fast paradiesisches Gefühl. Man kann ohne weiteres einige Zeit an einem Ort verbringen, bevor man wirklich weitergeht. Dies lohnt sich auch, da in der Welt sehr viel versteckt ist, hauptsächlich Geld für Upgrades. Diese sind auch recht teuer, daher lohnt es sich, einen Blick in die Ecken und Winkeln der Welt zu werfen.

    Die Missionen unterscheiden sich auch sehr in der Ausführung. Einmal müsst ihr es schaffen, unbemerkt an den schlafenden Mechs vorbeizuschleichen. Ein ander mal gibt es keinen Ausweg als zu kämpfen. Manche Mechs sind wieder zu stark, wo dann flüchten angesagt ist oder gar das Auffinden von Fallen, um diese zu beseitigen.

    Affen Kung-Fu
    Monkey weiß aber auch, wie man richtig zuschlägt. Als Waffe hat er einen Stab, mit dem leichte und starke Schläge möglich sind. Er kann mit diesem auch Mechs kurzfristig deaktivieren, als auch Plasmageschosse abfeuern. Bei den Schlägen sind aber keine großen Kombos möglich. Ihr könnt die Tasten abwechselnd einsetzen, es entstehen aber immer die gleichen Kampfabfolgen. Ein Anvisieren der Gegner ist auch nicht möglich, was das Kämpfen bei mehreren Gegnern auch erschwert.

    Dafür gibt es am Ende eine coole Sequenz mit dem letzten Schlag. Bei manchen Gegnern und Maschinen habt ihr auch kurze Aktionen, wo schnell eine Taste betätigt werden muss, um z.B. dem Mech die Waffe zu entreißen. Weiters gibt es auch ziemlich große Gegner, wo man nach der richtigen Taktik suchen muss. Für Abwechslung ist also auch hier gesorgt.

    Autor: k_ing

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