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TESTBERICHT zu Alan Wake
  • Realität oder doch nur ein Traum? Begebt euch nach Bright Falls!

    Alan Wake | Kategorie: 360

    27/08/10 @ 16:28 | Diskutiere jetzt mit!

    Realität oder doch nur ein Traum? Begebt euch nach Bright Falls!

    [1] Wach auf Schatz:

    Es ist Nacht. Alan fährt friedlich auf einer Landstraße. Wie aus dem Nichts taucht ein Mann auf. Er kann nicht mehr bremsen, es kommt zum Unfall. Als Alan aussteigt, um nach dem Mann zu sehen, ist dieser verschwunden. Er steht ein paar Meter weiter vorne mit einer Axt und wartet auf Alan. Er jagt ihn und will ihn töten. „Wach auf Schatz!“ hört Alan eine Stimme und wacht im Auto neben seiner Frau auf. Es war nur ein Alptraum. Seine Frau weckt ihn auf, denn sie sind an ihrem Ziel angekommen: Bright Falls.

    Nicht ohne meine Frau

    Eigentlich wollte Alan nur ein paar schöne Tage in einem abgelegenen Ort mit seiner Frau verbringen. Er ist ein Krimi-Autor und hat seit seinem letzten Beststeller eine Schreibblockade. Um sich abzulenken, fährt er mit seiner Getrauten nach Bright Falls. Doch alles kommt anders als erwartet und nach einem Streit verliert er seine Frau in der Stadt. Nun begibt sich Alan auf die Suche und trifft dabei auf unheimliche Begebenheiten, wo nicht mehr klar ist, was noch Realität oder Traum ist.

    Silent Hill 2.0

    Das Game-Setting und die Art der Story erinnern stark an Silent Hill 2. Das stört aber nicht wirklich, denn seit dem Spiel kam kaum noch ein guter Vertreter für das Genre auf den Markt.

    Was vor allem dazu führt, dass man sich im Spiel verliert, sind Grafik und Sound. Die unheimliche Dunkelheit lauert einem ständig im Nacken. Zeitgleich streift der Wind über die Schultern, in einer Stille wo jeder Schritt die Lautstärke eines vorbeifahrenden Autos erzeugt.

    Laufen, schießen – und Ende

    Alan Wake spielt sich gut, die Steuerung hackt hier und da einmal, vor allem die Kamera könnte besser sein. Aber im Grunde verläuft alles solide. Auch die Story ist gut und hält ihre Schockmomente bereit. Jedoch wird sie nicht spannend erzählt. Man kommt recht schnell dahinter, worum es geht und was wirklich los ist, bzw. wer hinter dem Ganzen steckt.

    Auch gibt es nicht viele Konversationen oder die Notwendigkeit nach Hinweisen zu suchen. Die werden einem schon fast auf einem Silbertablett serviert. Auch gibt es keine wesentlichen Rätsel, die herausfordernd wären. In Summe hat man zwar eine wirklich furchteinflößende Welt und gute Ansätze in der Story und im Gameplay, aber das Gesamtpaket lässt sich nicht zum möglich genialen Spiel zusammenschnüren.

    Autor: k_ing

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